Links

Auf den folgenden Seiten können Sie Informationen zu Anbietern von Energieeffizienzmaßnahmen, Tipps zum Energiesparen, Fördermöglichkeiten und Verbraucherinformationen erhalten.

www.bfee-online.de 
Die Bundesstelle für Energieeffizienz wurde von der Bundesregierung beauftragt, eine Anbieterliste zu erstellen, in der Sie nach Unternehmen suchen können, die Energieeffizienz- und Energieeinsparmaßnahmen anbieten.

www.bmu.de/energieeffizienz 
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit bietet eine Vielzahl von Informationen, Downloads und Fördermöglichkeiten zum Thema Energieeffizienz.

www.dena.de 
Die Deutsche Energie Agentur ist ein umfangreiches Wissensportal rund um die verschiedenen Aspekte der Erzeugung und Nutzung von Energie.

www.energieeffizienz-online.de 
Spezielles Angebot der DENA zur Energieeffizienz.

www.initiative-energieeffizienz.de 
Die Initiative EnergieEffizienz der dena ist eine bundesweite Informations- und Motivationskampagne, die private Verbraucher, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen über Vorteile und Chancen der effizienten Stromnutzung informiert.

www.ganz-einfach-energiesparen.de 
Die Gemeinschaftsseite enthält Checks zum Energieverbrauch, Beratung zu Haushaltsgeräten und eine Förderdatenbank.

www.verivox.de 
Das Verbraucherportal bietet neben Preisvergleichen auch Ratgeber zur effektiven Nutzung von Energie.

Zum Weiterlesen

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Steigende Gas- und Heizölpreise, immer knapper werdende Ressourcen und nicht zuletzt der Klimawandel sind derzeit in aller Munde und sämtlichen Schlagzeilen. Dabei werden mit abnehmender Verfügbarkeit der für uns wichtigen Ressourcen auch die Preise für Energie weiter steigen. Schon jetzt sind sich Experten einig, dass der kommende Winter einer der teuersten in der deutschen Nachkriegsgeschichte wird. Viele Mieter und Wohnungseigentümer blicken daher besorgt der kommenden Nebenkostenabrechnung entgegen. Da in Deutschland etwa ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs auf Heizung und Warmwasser entfällt, ist es ratsam, nach Einsparungsmöglichkeiten zu suchen. Aufwändige Maßnahmen sind dabei gar nicht vonnöten. Denn neben der verbrauchsgerechten Erfassung und Abrechnung helfen schon ein paar kleine Tricks, jede Menge Energie und Wasser zu sparen. Das kommt letztlich nicht nur dem eigenen Geldbeutel, sondern auch unserer Umwelt zu Gute!

Energie sparen im Alltag

Viele Mieter und Eigentümer sind sich oft nicht bewusst, wo sich Ein-sparpotenziale in ihrer Wohnung verbergen. Zwar sind aufwendige Investitionen wie eine gedämm-te Außenfassade, eine Solar-Heizungsanlage oder strom- und wassersparende Haushaltsgeräte gut und sinnvoll, dennoch setzen sie eine kostspielige Investition voraus. Die vielen kleinen Sparmaßnahmen in dieser Broschüre kosten hinge-gen nichts, helfen aber Energie und damit auch Geld zu sparen. Alle Tipps und Tricks können Sie einfach und ohne größeren Aufwand zu Hause umsetzen. Mit wenigen Kniffen und durch bewussten Umgang mit Energie und Wasser sparen Sie bares Geld. Beruhigend zu wissen: Energie und Wasser zu sparen, kann einfach und unkompliziert sein. Sie müssen nicht auf den gewohnten Komfort verzichten. Kleine Veränderungen können bereits zum Erfolg führen:

  • Überprüfen Sie Ihr Verbrauchs-verhalten und die lieb gewonne-nen Gewohnheiten
  • Beachten Sie die Energie-Spar-Tipps in dieser Broschüre und setzen Sie diese konsequent um
  • Nutzen Sie die Einsparpotenzial

Lüften

Richtiges Lüften ist wichtig, um Schimmelbildung zu vermeiden und um ein behagliches Raumklima zu schaffen. Das Wohlfühlklima in Innenräumen ist individuell und kann durchaus variieren, aber ein Raum mit hohem Sauerstoffanteil lässt die Raumluft insgesamt behaglicher wirken. Auf Dauerlüftung mit Kippfenster sollte allerdings verzichtet werden, da die Wände zu sehr auskühlen und die Wiederbeheizung unnötig viel Energie erfordert.

  • Drehen Sie beim Lüften die Heizkörperventile zu
  • Lüften Sie mindestens drei Mal täglich für fünf Minuten bei vollständig geöffneten Fenstern
  • Schaffen Sie Durchzug: Schneller Luftaustausch bedeutet weniger Wärmeverluste
  • Lassen Sie durch Kochen oder Duschen entstandenen Wasserdampf direkt nach draußen

Einen kompletten Raumluftwechsel erreichen Sie:

  • Türen und Fensterganz geöffnet: 2 Minuten
  • Fensterganz geöffnet: 10 Minuten
  • Kippfenster: 60 Minuten

Heizen

Besonders in der kalten Jahreszeit ist angemessenes Heizen wichtig. Fällt die Raumtemperatur unter 15 Grad, kühlen die Wände zu stark aus und die feuchte Raumluft kondensiert. Ein nasskaltes Raumklima führt wiederum zu Schimmelbildung. Zudem ist das Aufheizen ausgekühlter Räume wesentlich teurer als eine konstante Raumtemperatur. Übrigens: Mieter haften für Frostschäden. Aber auch ein überheizter Raum ist nicht zu empfehlen. Denn die trockene Raumluft begünstigt Atemwegsinfektionen und hohe Energiekosten belasten unnötig Ihren Geldbeutel.

  • Heizkörper nicht durch Möbel, Verkleidungen oder Vorhänge zu- stellen, denn vollständig zugestellte Heizkörper haben einen bis zu 40-prozentigen Mehrverbrauch
  • Heizkörper nicht als „Trockner“ für Handtücher, etc. benutzen
  • Regelmäßige Reinigung aller Heizkörper, da Ablagerungen von Staub und Schmutz die Wärmeabgabe vermindern
  • Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen halten
  • Bei Abwesenheit die Heizkörper nie ganz abdrehen, sondern auf Frostschutz stellen

Die richtige Temperatur:

  • Wohn-, Kinder- und Arbeitszimmer: 20 bis 22 °C
  • Küche, Schlafzimmer und Diele: 16 bis 18 °C
  • Bad: 20 bis 24 °C
  • Ungenutzte Räume: 14 °C

Gut zu wissen: Senken Sie die durchschnittliche Raumtemperatur um 1°C ab, sparen Sie 6% Heizenergie und damit auch Kosten.

Wärmeisolation

Fenster, Balkon- und Terrassentüren haben im Gegensatz zu einer massiven Wand eine geringere Wärmeisolation. Aber auch undichte Türen und Fenster bieten nur unzureichend Schutz vor Wärmeverlusten. Ebenso droht vor allem in älteren Gebäuden über nicht isolierte Heizkörpernischen ein direkter Wärmeverlust über die Außenwand. Oftmals sind nur wenige kostengünstige Maßnahmen notwendig, um viel Heizenergie zu sparen.

  • Vollständiges Schließen der Rollläden am frühen Abend vermeidet Abstrahlungsverluste von Heizenergie
  • Identifizieren Sie undichte Türen und Fenster, überprüfen Sie auch die Fugen und die Beschläge
  • Identifizieren und beseitigen Sie Wärmelecks durch Übergänge zu unbeheizten Räumen wie etwa Dachbodenluken
  • Erneuern Sie undichte oder poröse Dichtungen: Selbstklebende Schaumstoffleisten oder nachträglich angebrachte Dichtungsbänder sorgen für gut schließen- de Fenster und Türen
  • Bei zugigen Wohnungstüren kann der Einbau von Dichtungsbürsten Abhilfe schaffen

Wasser

Wasser ist kostbar! In Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ist Trinkwasser das am besten kontrollierte Lebensmit- tel. Die Anforderungen liegen sogar über denen von industriell abgepacktem Wasser. Tropfende Wasserhähne, laufendes Wasser beim Zähneputzen oder eine defekte WC-Spülung belasten nicht nur die Umwelt, sondern kosten auch unnötig Geld. Dabei kann eine verbrauchsgerechte Erfassung, Wasserspareinsätze und ein bewusster Umgang mit Wasser auch Energie sparen helfen.

Haushalt:

  • Spül- und Waschmaschinen nur voll befüllt starten
  • Geschirr nicht unter fließendem Wasser abwaschen
  • Tropfende Wasserhähne abdichten
  • Kurzes Händewaschen mit kaltem Wasser, denn warmes Wasser verbraucht viel Energie
  • Zum Waschen und Reinigen eine möglichst niedrige Temperatur wählen
  • Nutzen Sie Sparprogramme

Bad:

  • Duschen statt baden spart bis zu zwei Drittel des Wasser- und Energieverbrauchs
  • Bei der Kaltwasserentnahme den Griffhebel immer bis zum Anschlag drehen, um unnötige Warmwasserbeimischungen zu vermeiden
  • Beim Shampoonieren und Ein- seifen das Wasser abstellen
  • Beim Rasieren, Händewaschen oder Zähneputzen das Wasser zwischendurch ausstellen

Wassersparende Geräte

Unnötiger Wasserverbrauch ist heute weder zeitgemäß noch notwendig. Mengenregler, Spar- Duschköpfe, WC-Wasserstopp- Spülungen oder Perlatoren helfen den Wasserverbrauch zu verringern. Dabei reduzieren diese Einrichtungen etwa die Hälfte des durchfließenden Wassers. Spar-Duschköpfe, Mengenregler und Perlatoren sind problemlos in Dusche sowie Handwasch- und Küchenspülbecken einsetzbar. WC- Wasserstopp-Spülungen können dagegen – falls nicht bereits vorhanden – von einem Sanitär-Fach- betrieb eingebaut werden. Auch moderne Technik kann beim Energiesparen helfen. Denn ein Klimamesser – auch Thermohygrometer genannt – misst nicht nur die Raumtemperatur, sondern auch die relative Luftfeuchtigkeit. Das Gerät überprüft das Raumklima und erinnert daran zu lüften.

Die Vorteile des Klimamessers auf einen Blick:

  • Anzeige der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur
  • Überprüfung des Raumklimas
  • Erinnerungsfunktion, wann Lüften erforderlich ist

Die wichtigsten Fachbegriffe für einen optimalen Energieeinsatz

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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